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Orientalische Christen und der Islam

Die Block-Veranstaltung wird von apl. Prof. Dr. H. Suermann durchegführt und findet an folgenden Tagen statt:

Fr., 02. Mai, 14:00-18:30
Sa., 03. Mai, 09:00-11:45
Fr., 23. Mai, 14:00-18:30
Sa., 24. Mai, 09:00-11:45,
Fr., 27. Juni, 14:00-18:30
Sa., 28. Juni, 09:00-11:45

Ort wird noch bekanntgegeben.

 

Die Christen im Oströmischen Reich so wie in Persien lebten in den Gebieten, die als erstes von den Muslimen erobert wurden. Dadurch änderten sich auf Dauer die politischen und religiösen Kräfte in dieser Region. Zunächst nahmen die Christen an, dass diese Eroberungen vorübergehend seien und die alte Ordnung bald wieder hergestellt werde. Mit der Zeit mussten sie sich aber mit der neuen Herrschaft und der neuen Religion auseinandersetzen, und dies auch auf dem Hintergrund ihrer Theologie und geschichtstheologischen Vorstellungen.
In der Veranstaltung werden Texte orientalischer Christen aus der Zeit der arabischen Eroberung bis in die Anfänge der Abbasidenzeit vorgestellt und besprochen. Zu den Texten gehören Predigten, Briefe, Chroniken, wie auch Apokalypsen, Polemiken und Dialoge.
Ziel des Kurses ist die Fähigkeit, Texte unterschiedlicher Art, die sich mit dem Islam auseinandersetzen, in ihrem geschichtlichen Kontext einzuordnen. Gleichzeitig werden Grundkenntnisse der frühen Geschichte orientalischer Christen unter islamischer Herrschaft vermittelt.
Nach einer Einführung in die koranischen Grundlagen erfolgt die Lektüre und Interpretation der Texte. Der konkrete geschichtliche Hintergrund wird jeweils vermittelt. Die Interpretation der Texte erfolgt im Dialog.
Es wird eine aktive Mitarbeit bei der Interpretation der Texte erwartet. Die Texte liegen in deutscher oder englischer Übersetzung vor.

 

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