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Seminar: Kommunikation und Begegnung - ein interdisziplinäres Forschungsseminar

Masterstudiengang Philosophie, 2. Studienjahr, Kulturphilosophie und Ästhetik Gemeinsam mit Prof. Dr. Volker Ladenthin, Abteilung für Bildungswissenschaft

Donnerstag, 16 - 18

Raum: AVZ III / R3

Beginn: 14. 10. 2010

Der Mensch ist ein kommunikatives Wesen. Unbestritten scheint deshalb Paul Watzlawicks Theorem zu gelten, dass man „nicht nicht-Kommunizieren“ kann. Aber löst sich deshalb der Mensch mit seiner Welt in Kommunikation und mediale Vermittlung auf? Gelingende Begegnung, die durch Kommunikation ermöglicht werden soll, hängt auch davon ab, dass das Nichtmitteilbare, Einmalige, Unvertretbare, Eigentliche, Individuelle kommuniziert wird. Aber wie? Jedes Medium gelingender Begegnung scheint Zeichen und Symbol zu sein für Sagbares und Unsagbares zugleich. Andernfalls, so die These, wird das Medium vorlaut, eindimensional, banal. Anhand welcher Koordinaten menschlicher Begegnung lässt sich daher eine Kriteriologie für die Qualität von Kommunikation und deren Medien entwickeln? Was bedeuten diese Einsichten bildungstheoretisch?

In Philosophie, Theologie, Ästhetik und Bildungstheorie stellt man sich diese Fragen, da diese Wissenschaften den umfassenden Zusammenhang von Kommunikation und medialer Darstellung analysieren und evaluieren. Sensibilisiert durch unterschiedliche Fachperspektiven ist es das Ziel dieses interdisziplinären Seminars, einen mehrdimensionalen Blick für Kommunikation und Medien zu gewinnen.

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