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Seminar: Der Tod in der Existenzphilosophie

Master Interreligiöse Studien / Master Philosophie

Zeit: Fr, 12-14

Ort: HG, 1.072

Beginn: 12.10.2012

 

Das konkrete Individuum, das über seine Existenz zu entscheiden hat, ist der Bezugspunkt der Existenzphilosophie, nicht abstrakt der Mensch. Die Todesproblematik kommt daher auch allein von der unvertretbaren Existenz des einzelnen in den Blick. Ich muss sterben! Die Todesanalysen von Søren Kierkegaard, Max Scheler, Martin Heidegger, Jean-Paul Sartre, Albert Camus, Karl Jaspers, Gabriel Marcel und Peter Wust provozieren wegen ihrer Radikalität und Ernsthaftigkeit. Stets appellieren diese Philosophen an den einzelnen, die eigene Existenz zu ergreifen und über sie angesichts des Todes zu entscheiden. Für manche impliziert dies auch eine Projektion der eigenen Existenz über den Tod hinaus. In diesem Seminar sollen die genannten Philosophen der menschlichen Existenz im Blick auf ihre „Thanatologie“ zur Sprache kommen und miteinander verglichen werden.


Literatur:


Alexander Lohner, Der Tod im Existentialismus, Paderborn 1997.
Bernard N. Schumacher, Der Tod in der Philosophie der Gegenwart, Darmstadt 2004.
 

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