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Spielräume des Atheismus im 19. und 20. Jahrhundert

Fr., 08 (c.t.) - 10 Uhr, 21.10.2016-10.02.2017, wöchentlich, HG / 3.081, Pfarrer Heinz Hübner

Seminar: Fr., 08 (c.t.) - 10 Uhr

Frequenz: wöchentlich

Zeitraum der Veranstaltung: 21.10.2016 bis 10.02.2017

Raum: HG / 3.081

Lehprersonen: Pfarrer Heinz Hübner

 

Beschreibung:

Der Atheismus als Haltung oder Lehre, die bestreitet, dass es einen „Gott“ gibt, oder genauer, die behauptet, dass das Prädikat „Gott“ leer ist, begleitet die abendländische Philosophiegeschichte seit ihren Anfängen. Dabei sind unterschiedliche Spielarten zu beobachten, die geprägt sind von einer spezifischen Frontstellung im philosophischen Diskurs. Das Seminar steckt zunächst die philosophischen Spielräume ab, die mit dem Begriff Atheismus verbunden sind, wobei die begriffliche Gegenseite, der Theismus, ebenfalls bedacht wird. Darauf aufbauend werden prominente philosophische Positionen des 19. / 20. Jahrhunderts aufgrund ausgewählter Schriften im Seminar als atheistische Spielart gemeinsam rekonstruiert. Im Einzelnen rücken dabei L. Feuerbach, K. Marx, F. Engels, F. Nietzsche, S. Freud, J.P. Sartre in den Focus der Bearbeitung. Nach Absprache ist gegebenenfalls eine andere Schwerpunktsetzung möglich.

Literatur:

Ein ausführlicher Seminar- und Literaturplan wird in der ersten konstituierenden Seminarsitzung bekannt gegeben und zur Verabredung vorgelegt. Zur einführenden Vorbereitung:

Historisches Wörterbuch der Philosophie, hrsg. Joachim Ritter u.a.,1971ff Bd.1, Art. „Atheismus” ; Bd. 10, Art „Theismus“

Religion in Geschichte und Gegenwart, 4. Aufl., hrsg. Betz, Jüngel u.a., 1988ff Bd. 1, Art. „Atheismus“ ; Bd. 8 „Theismus“

W. Pannenberg, Typen des Atheismus, 1963 in: W. Pannenberg, Grundfragen zur systematischen Theologie, Bd.1, 1967, S.347ff

M. Weinrich, Religionskritik der Neuzeit, 1985

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